Spišská Nová Ves (Zipser Neudorf) und Umgebung
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    Die Umgebung von Spišská Nová Ves (Zipser Neudorf) ist vielfältig was die Natur betrifft, sowie die Beschäftigung ihrer Einwohner. Hierher gehört das ganze Gebiet von Slovenský raj (Slowakisches Paradies) und seine Umgebung reicht bis in das Spišsko-gemerské rudohorie (Erzgebirge). Die Bevölkerung widmete sich der Landwirtschaft, aber auch dem Bergbau, allein Spišská Nová Ves (Zipser Neudorf) gehörte zu den Bergbaustädten und in Krompachy (Krompach) wurde ein moderner Industriekomplex für Erzbearbeitung und besonders für Kupferbearbeitung gegründet.
    Die Stadt Spišská Nová Ves (Zipser Neudorf) ist mit ihrem großen Stadtplatz, der an eine große Linse erinnert, berühmt. Die Dominante stellt ein neogotischer Turm, der am höchsten in der Slowakei ist, vor. Neben der katholischen Kirche, in der sich eine außergewöhnlich große gotische Monstranz erhalten hatte, befinden sich hier auch weitere interessante Denkmäler, zu denen die klassizistische evangelische Kirche, ein Barockgebäude, in dem heute die Zipser Galerie unterbracht ist, zählt. Genannt werden soll das Haus der ehemaligen Provinzverwaltung, der " Provinz der 16 Zipser Städte, das sogenannte Provinzhaus mit einem schönen Stuckaturenrelief, aber auch das im Sezessionsstil erbaute Gebäude der "Reduta"( Redoute) mit einem Theater vom Anfang des 20. Jh.
    Zur Umgebung von Spišská Nová Ves (Zipser Neudorf) können auch das Städtchen Spišské Vlachy (Wallendorf), ein Städtchen mit interessanter Kombination von einem mittelalterlichen Rathaus und einer Kirche, die Industriestadt Krompachy (Krompach), die sich vor allem Ende des 19. Jahrhunderts vergrößert hat, aber auch die ehemaligen Städtchen Spišský Štvrtok (Donnersmark) und Hrabušice (Kabsdorf) zugeordnet werden.
    Selten jemand ist sich dessen bewusst, dass die sog. Zápo¾ský-Kapelle in Spišský Štvrtok (Donnersmark) die schönste gotische Architektur in der Slowakei präsentiert. Die Altertümlichkeit ist auch in der Sakristei der Kirche in Hrabušice (Kabsdorf) zu erkennen, wo romanische Elemente erhalten wurden. Markušovce (Marksdorf), ein Sitz des Adelgeschlechts Máriáši, besitzen nicht nur eine Burgruine, aber auch ein Renaissance-Lustschloss, in dem eine Ausstellung von historischen Möbeln, aber auch ein seltenes Barockschlösschen mit einer Exposition von Musikinstrumenten situiert ist. Gemeinden Hnilec, Hnilèík (Eisenbach) und Mlynky liegen tief mitten in den Bergen, die reich an Erz sind. Smižany (Schmögen) ist die größte Gemeinde in der Slowakei. Letanovce, Spišské Tomášovce a Betlanovce (Betlsdorf) liegen am Fuß von Slovenský raj (Slowakisches Paradies). In Spišský Štiavnik (Schwanik) war im 13. Jahrhundert Sitz von Zisterzienserabtei, eine Kleine Kirche in Chras nad Hornádom (Hrost) wird für eine der ältesten in der Slowakei gehalten und an ein untergegangenes Dorf Miloj erinnert heute nur ein Kirchturm. Slovenský raj (Slowakisches Paradies) - ein Nationalpark - ist einzigartig mit seinen Klüften, Wasserfällen, seiner Fauna und Flora.


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